Ein Fick in Australien

Meine Mutter liegt in Bamanga, Nordaustralien im Spital.
Ich starte mit meinem Landrover von Cairns aus zur Regenzeit
durch den tropischen Regenwald in Richtung der Cape York
Halbinsel um sie dort aufzusuchen. Es regnet unaufhrlich,
es fhrt praktisch kein Mensch zu dieser Jahreszeit auf
diesem lebensgefhrlichem Track. Die Furten die zu durchqueren
sind, sind praktisch zu reienden Flssen angeschwollen.
Die einzige Verbindung zur Auenwelt ist das Kurzwellengert.


Am spteren Nachmittag kann ich durch die stark beschlagene
Frontscheibe verschwommen einen Gelndewagen erkennen,
der sich Mitten in einer krokodilverseuchten reienden
Furt so tief in den Schlamm festgefahren hat, da das Wasser
bis zu den Autoscheiben reicht und langsam in das Wagen
eindringt. Im Inneren sitzt Du panisch , vllig erschpft
und durchnt. Die Rettung ist schwierig . Es ist inzwischen
dmmrig geworden. Mit der Stahlwinde meines Autos gelingt
es mir Deinen Wagen so weit herauszuziehen, so da ich Dich
bergen kann. Angesichts der Situation ist an ein Weiterfahren
in den nchsten Tagen nicht annhernd zu denken. Wir werden
die nchste Zeit wohl in meinem Wagen verbringen mssen.


Inzwischen ist es stockdunkel und eiskalt geworden. Du
ziehst Dir die
vllig durchnten Kleider aus. Angesichts Deiner gerade
durchlebten Angst hast Du jegliches Schamgefhl abgelegt
bzw. vergessen.
Trotz des Regens gelingt es mir neben dem Wagen ein kleines
Feuer zu machen, vor dem wir nun in Decken eingehllt mit
Plastikplanen ber dem Kopf wie zwei Hufchen Elend in
dieser riesigen menschenleeren tropischen Wildnis sitzen.
An ein Essen kannst Du nicht denken, aber an der Brandyflasche
bedienst Du Dich reichlich. Nun haben wir erstmals Zeit
uns anzusehen und wir sind froh, uns in dieser Einde getroffen
zu haben. Im Feuerschein merke ich zum ersten Mal wie Du
mir mit Deinem nassen Haar gefllst. Schlielich schlafen
wir im Auto in Decken gehllt und uns fest aneinander drckend
ein.


Am nchsten Tag erwachen wir spt. Es ist jetzt extrem schwl,
wir sind vllig verschwitzt. Der Regen ist jetzt noch strker
geworden.
Mit der bekannten Wstendusche mittels eines Kbels waschen
wir uns notdrftig. Trinkwasser und Lebensmittel sind
ausreichend vorhanden. Es bleibt uns nichts anderes brig,
als den ganzen Tag im Auto zu verbringen. Deine Kleider
werden bei diesem Wetter wohl nie trocknen. Ich gebe Dir
Hosen und Pullis von mir, die Dir natrlich viel zu gro
sind. Als Du Dich im Autogerade umziehen willst berhre
ich Dich erstmals von hinten an den Hften. Du wehrst Dich
nicht dagegen, im Gegenteil, Du drehst Dich um, ergreifst
meine Schultern und setzt Dich auf meine Beine. Wir kssen
und erstmals, zuerst vorsichtig zrtlich, dann immer
heftiger. Die Scheiben beschlagen sich stark und es ist
unertrglich hei im Inneren. Ich ziehe Dich aus dem Wagen
und hebe die auf die Motorhaube. Du bist praktisch nackt,
der schwle tropische Regen prasselt heftig auf uns nieder
und im Nu sind wir triefend na .Es ist so als ob wir unter
einer stark aufgedrehten heien Dusche stnden. Ich lege
Deine Beine auf meine Schultern und wir lieben uns wild
und heftig. Vor lauter Regen sind unsere Augen so mit Wasser
gefllt, da wir uns nur schemenhaft sehen knnen. Wir
sthnen heftig, der Rover schaukelt bedenklich und die
Lust steigert sich ins Unermeliche . Schlielich vereinigen
wir uns in einem heftigen Orgasmus und lassen uns erschpft
auf das Auto fallen.
Die Nacht verbringen wir leicht frierend, eng umschlungen
und sehr glcklich
Jetzt wei ich, wozu Deine Panne gut war.
Leider bessert sich am nchsten Tag das Wetter. Nach einem
Funkspruch kommt uns kurz darauf ein Hubschrauber holen
und bringt uns nach Darwin.. Beim Aussteigen kssen wir
uns noch einmal heftig und ich sehe wie eine kleine Trne
in Deinem Auge aufblitzt.
Unsere Wege trennen sich und ich frchte fr immer.

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