Schchtern was tun?
Schchternheit: das ist, wenn man mchte, sich aber nicht
traut.
Zum Beispiel jemanden anzusprechen, um Hilfe zu bitten,
einen Text vorzulesen, eine mangelhafte Ware zu reklamieren
oder auch und vor allem:
einem anderen seine Liebe zu ihm zu gestehen. Diese Gefhle
kennt jeder Mensch mehr oder weniger stark.
Wenn der Mund trocken wird, die Hnde kalt, das Herz schneller
schlgt.
Kurz, wenn man Angst versprt. Einige knnen, obwohl sie
diese Gefhle haben, dennoch mutig auf andere Menschen
zugehen, vielen gelingt dies nicht, die Schchternheit
ist einfach zu gro.
Dabei versumen sie leider viele schne Gelegenheiten
in ihrem Leben. Sie wissen das auch. rgern sich darber,
leiden zum Teil. Und knnen trotzdem nicht anders.
Das ist wirklich nicht angenehm und man sollte versuchen,
sich von seiner Schchternheit zu befreien.
Es ist auch gar nicht so schwer.
Zuerst muss man sich einmal klar machen, was passieren
kann, was zu gewinnen ist und was zu verlieren.
Zunchst einmal: verlieren kann man gar nichts. Entweder
man erreicht sein Ziel, dann hat man etwas gewonnen oder
man erreicht es nicht, dann ist man auf dem gleichen Stand
wie zuvor.
Also: es gibt nichts zu verlieren, jeder kann nur gewinnen,
wenn er sich traut seine Wnsche zu uern.
Schchternheit ist im Grunde Angst.
Angst zu versagen, abgelehnt, zurckgewiesen zu werden,
Angst davor, sich lcherlich zu machen. Diese Dinge passieren
wohl jedem einmal und es tut schon weh, unglcklich verliebt
zu sein. Doch der Mensch ist so gebaut, da er all dies aushalten
kann. Ausserdem wchst der Mensch innerlich, wenn er hufig
mit schwierigen Situationen fertig wird, eine innere
Strke entsteht.
Traut man sich etwas zu, wird oft der Mut an einem bewundert,
das heisst, wird das eigentliche Ziel nicht erreicht,
bekommt man trotzdem eine gewisse Anerkennung.
Wer sehr schchtern ist, sollte mit allerkleinsten Schritten
beginnen.
Wer nicht reden mag, schreibt.
Wer sich nicht persnlich traut, nimmt erst einmal das
Telefon. Dinge, die man sich allein nicht traut, knnen
mit einem Freund oder einer Freundin leichter bewltigt
werden.
Also: drum bitten, ob jemand mitkommt.
Gut ist es, wenn man sich langsam an bestimmte Situationen
gewhnen kann, also langsam hineinwchst. Allmhlich
kann dann die "Schwierigkeitsstufe" gesteigert
werden. Es hilft auch, sich die Situation vorher vorzustellen
und zwar im positiven Sinne.
Du hast mndliche Prfung und stellst Dir vor, wie du aufstehst,
flssig sprichst und eine eins bekommst. Man kann sich
nmlich bis zu einem gewissen Punkt selbst "programmieren".
Alle Sportler wenden diese Methode an und der Skispringer
vollzieht im Geiste vor jedem Sprung den perfekten Flug.
Also ich wnsche viel Mut und Glck bei allen Vorhaben, damit
deine guten Changcen nicht ungenutzt an Dir vorbeiziehen
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